Meditationen
Für was und warum Meditation oder meditieren?

Um zur Ruhe zu kommen, in sich zu gehen und leer zu werden von Alltäglichen und oder Bedrückenden. Zu schauen, wo befinde ich mich im Stau, wo blockiert es, was oder wer bin ich wirklich, was will ich und warum bin ich hier. Solche Fragen kann es aufwerfen. Oder um vom Alltag abzuschalten und bei sich – in sich anzukommen.
Aber auch bei Ängsten, Schmerzen, Schlafstörungen, Unruhe und anderen sind Meditationen gut.

Durch längeres Üben in der Stille und Meditation komme ich besser durch stressige Zeiten, ich bleib gelassener und konzentrierter und ich bleibe bei mir. Der Mensch nimmt mit der Zeit die Dinge weniger ernst, er sieht die Welt aus anderen Perspektiven, bekommt eben andere Sichtweisen, die früher blockiert waren.
Man fühlt sich ruhiger und gelassener anderen gegenüber und lässt ihre Aussagen und Ansichten bei ihnen, fühlt nur in sich rein und schaut: Was macht das jetzt mit mir? Ohne etwas dazu zu sagen, man bleibt immer mehr bei sich und spürt in sich, was in einem gerade „Jetzt“ in dieser Situation passiert.
Dann lässt man es weit werden, holt es ins Licht in die Ruhe rein, zu sich und lässt es sich lösen, umwandeln, transformieren oder eben einfach weiterziehen. Am Anfang in den Meditationen und später eben auch im Alltag, weil es ab jetzt so stimmig ist.

Das Wort „Meditation“ leitet sich vom lateinischen Wort „meditari“ ab und meint „Die Mitte bilden, die Mitte halten und die Mitte sein.“ Es steht dort gleichbedeutend für „Heilen“ und „In die Mitte gehen.“
Was bedeutet die Mitte? Die Mitte ist nicht ein fauler Kompromiss zwischen zwei extremen Positionen, sondern sie ist die Essenz des Wesens. Sie erkennt, dass es wichtig ist, die Dualität auf der Erde in all ihren Formen zu überwinden und in die Weichheit, Freundlichkeit und Toleranz in der Beziehung zu uns selbst, zu anderen und zu allem zu gehen. Die Mitte ist gleichzeitig unser Kern, ein geistiger Raum, in dem das Göttliche ruht und sich offenbaren will. Dies geschieht vor allem in und durch die Stille. Schweigen, Stille, innerer und zuweilen äußerer Rückzug, Ruhe, Gelassenheit und Achtsamkeit gehören zur Meditation.

Der tiefere Zweck von Meditation ist es, den Menschen zu helfen, sich von der Dominanz seiner Gedanken und seines gedanklichen Ego-Verstandes zu befreien. Die Identifikation mit seinen Gedankenformen zu lassen und in die Stille, Schönheit und Klarheit seines wahren Selbst zu gelangen. Der Mensch erkennt, dass alles Vergängliche, jede Form der Illusion ist und dass das Bleibende und Kostbare der Stille, ein vom Licht erfüllter Raum seines wahren Selbst ist. Meditation hilft, die Illusion von der Wirklichkeit zu unterscheiden und das spirituelle Erwachen zu fördern.

Meditation ist ein in sich gehen, ruhig werden, Gedanken und Informationen Raum geben. So kann sich der Körper mit dem Geist wieder in Einklang bringen. Kopf, Herz und Bauch können wieder in Harmonie schwingen. Und der Körper pendelt sich langsam wieder in seine eigene Ordnung ein, wie sie uns von der Natur gegeben wurde.
Unsere Energie, Kraft und Vitalität erhöht sich im Ausgleich von Aktion und Entspannung bis zur Ruhe und Stille. In der Stille oder der Zeit in dem wir unserm Körper einen Raum zur Verfügung stellen, lassen wir los. Wer los lassen kann und still sein, dem begegnet das Unbekannte und daraus entsteht mit der Zeit ein neues „Ich“

Kurse

Die aktuellen Kursangebote finden Sie unter Termine.